So

09

Aug

2009

Ein Stativ wirkt wahre Wunder

Heute habe ich ein paar Testfotos mit meiner Canon 1000D gemacht, um den Unterschied zwischen aus der  Hand und mit dem Stativ geschossenen Fotos zu ergründen. Beim Stativfoto habe ich außerdem alle anderen möglichen Vorkehrungen getroffen, damit das Bild nicht verwackelt (mehr dazu bald in den Tutorials). Beim Foto ohne Stativ habe ich dann die Automatik der Kamera entscheiden lassen.

Der Unterschied war im Kameradisplay zunächst kaum sichtbar. Erst durch Hereinzommen in die Details der Szene offenbarte sich der Unterschied. Diese waren zwar ein bisschen schärfer. Aber der größte Unterschied zeigte sich im Rauschen. Während das Stativfoto praktisch kein Rauschen zeigte (für Eingeweihte: ISO 100 war vorgegeben), sah man dies beim Aus-der-Hand-Foto deutlich (hier hatte die Kameraautomatik ISO 800 ausgewählt).

Zugegeben, die Lichtverhältnisse waren nicht die eines Sommer-Sonnentages mit blauen Himmel (leider ist es in Mülheim etwas trüb im Moment), aber wo hat man das schon ständig?

 

Für mich bedeutet der Ausgang des Experiments, dass ich in Zukunft öfter über den Einsatz eines Stativs nachdenken werde, auch wenn ich eigentlich noch aus der Hand fotografieren könnte. Besonders, wenn nachträglich Ausschnittvergrößerungen gemacht werden sollen und Details klar und sauber abgebildet werden sollen, scheint es mir absolut angebracht ein Stativ zu verwenden, selbst wenn es auch ohne gehen würde. Natürlich will man ein solches nicht immer mitschleppen, besonders wenn "nur" private Schnappschüsse anstehen. Bei geplanten Fotoausflügen würde ich jedoch immer ein Stativ mitnehmen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading