DigiTutorials

Begriffe

ROM

Read-Only-Memory, ein Speicher, aus dem man nur lesen kann. Der Inhalt, der einmal (vom Programmierer ab Werk meist) eingeschrieben wurde, kann nicht mehr verändert werden.

 

RAM

Random-Access-Memory, ein Speicher, in den man sowohl schreiben kann, als auch lesen. Der Inhalt geht allerdings bei Abschalten des Stroms verloren und muß vorher auf einem Massenmedium (Festplatte, Diskette) gespeichert werden.

 

Anschlagdynamik

Eigenschaft einer Tastatur, überträgt die Stärke des Tastenanschlages auf MIDI-Nachrichten (Velocity). D.h. je stärker man zuhaut, desto lauter wird es. Auch der Ton kann dadurch verändert werden.

 

Gewichtete Tasten

Eigenschaft einer Tastatur, gibt ein realistisches Tastengefühl, fühlt sich mehr nach Klavier an.

 

Hammermechanik

Aufwendiger Tastaturaufbau, ist direkt dem Klavier nachempfunden und gibt ein (fast) identisches Spielgefühl.

 

Aftertouch

Möglichkeit den Ton nach Anschlag mittels des Drucks auf die Taste noch zu verändern (Vibrato, Modulation, etc.). 

 

Megabyte = MB

Einheit für den Speicher, 1024 KByte sind 1 MB, 1024 Byte sind 1 KByte, 8 Bits sind 1 Byte. Für Sample-RAM empfehle ich mind. 8-16MB. Als Hauptspeicher (der im Computer) sind 64MB Minimum für vernünftiges Arbeiten. 

 

Full-Duplex

Eigenschaft von Soundkarten, ermöglicht es gleichzeitig Sounds abzuspielen und aufzunehmen. Dies ist bei HD-Recording sehr wichtig, wenn man bei der Aufnahme hören will, was man bereits eingespielt hat. 

 

SDRAM/DDR DIMM

Speichertypen, DDR ist normalerweise zu bevorzugen, da es eine höhere Datenrate bietet, allerdings etwas teurer ist.

 

Digitalisieren

Umwandeln von analogen (kontinuierlichen) Daten in diskrete Werte.

 

Plug-In

Dies ist ein Programmodul, das in ein dazu befähigtes Programm geladen werden kann und zusätzliche Funktionalität bereitstellt. Bei Musikprogrammen sind das hauptsächlich Effektmodule (Hall, Chorus, Delay, usw.), die dann durch eine Einbindung den entsprechenden (Audio-)Effekt zur Verfügung stellen.

 

ASIO

Ein System, das von Cubase VST benutzt wird, um Soundkarten und andere Hardware anzusprechen. Entsprechende ASIO-Treiber für spezielle Hardware soll die Möglichkeiten der Geräte besser unterstützen und zu einer besseren Performance führen. Fast alle neuen Soundkarten haben ASIO-Treiber und erlauben damit nicht nur Cubase einen effizienteren Zugriff auf die Hardware.


Physical Modelling

Methode, die versucht die physikalischen (akustischen) igenschaften von Klangkörper zu simulieren und so Klänge zu erzeugen. Der Klang der Instrumente wirkt sehr authentisch und ist fast beliebig beeinflußbar. Da das Ganze sehr rechenaufwendig ist, sind im Moment nur wenige Stimmen gleichzeitig möglich.


Software-Sampler

Programm, das einen Sampler auf dem Rechner simuliert und die Klänge durch die Soundkarte ausgibt. Er bietet normalerweise wesentlich mehr Flexibilität bei der Soundverwaltung, eine übersichtlichere Bedienoberfläche und erlaubt es die Computer-Hardware zu verwenden.


Hyperthreading

Technik, die es einem (Intel-)Prozessor ermöglicht, mehrere Prozesse (Programme) bzw. Threads (unabhängig ablaufende Teile eines Programms) effizienter auszuführen. Der Prozessor erscheint damit als zwei CPUs, auf die Threads/Prozesse verteilt werden können.
Den größten Vorteil erzielt man damit, wenn man speziell für Mehrprozessorsysteme optimierte Programme verwendet oder generell oft mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitet. Cubase ist z.B. in der neuesten Version für Hyperthreading optimiert. Für Anwendungen, die hauptsächlich nur einen Thread verwenden, bringt das Hyperthreading keinen Vorteil.


Software-Syntheziser

Programm, das einen Syntheziser im Rechner simuliert, die Klänge also digital erzeugt, wobei die Klangsynthese eines "echten" Synthezisers nachgeahmt wird.

Noch 'was unklar? Begriffe, die noch erklärt werden müssen? Outet Euch und mailt mir, wenn Ihr welche wisst.