GIMP

Was nichts kostet, kann auch nichts taugen? Das kann man im Zeitalter der kostenlosen Open-Source-Software nicht mehr so uneingeschränkt stehen lassen. Schließlich gibt es in vielen Anwendungsbereichen absolut konkurrenzfähige freie Software-Pakete. OpenOffice ist wohl eins der bekanntesten davon.

Aber für die Fotobearbeitung gibt es doch nur eine Wahl: Adobe Photoshop. Wer sich die 1000 Euro nicht leisen kann, greift ersatzweise zumindest zum 100 Euro teuren kleinen Bruder Photoshop Elements.

 

Doch halt, so viel Geld müssen Sie vielleicht gar nicht ausgeben. Haben Sie schon etwas von GIMP gehört? Ebenso wie das bekannte Open-Office ist GIMP Open-Source-Software und damit kostenfrei. Und gleich wie das Büro-Paket kann es sich mit der kostenpflichtigen Konkurrenz (Photoshop) durchaus messen.

 

Viele Funktionen von Photoshop finden sich auch in GIMP oder können zumindest nachgerüstet werden. Vielleicht müssen Sie dafür auf einige wenige Profifunktionen verzichten oder ein wenig mehr Aufwand an der ein oder anderen Stelle betreiben. Doch die Preisersparnis kann dies schnell wieder wett machen. Und außerdem wird an GIMP weiterhin kräftig weiterentwickelt und wer weiß, was in Zukunft noch alles damit möglich sein wird.

 

Wer programmieren kann (und sei es auch nur per Scriptsprache), kann sogar selbst Hand anlegen und Funktionen hinzufügen. Doch auch diejenigen, die "nur" ihre Foto bearbeiten wollen kommen auf ihre Kosten. Wie Sie dies anstellen können und das meiste aus GIMP herausholen können, werde ich hier in den Tutorials beschreiben.